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Der Verein „Verkehrsberuhigung mit Augenmaß“ beteiligt sich künftig sowohl an der Ostkreuz-Allianz als auch an der neu gegründeten Allianz gegen Poller und Kiezblocks. Ziel ist es, sich aktiv in die aktuellen Debatten rund um Verkehrsplanung und Kiezblock-Konzepte in Berlin einzubringen und die Interessen aller Verkehrsteilnehmer sichtbar zu vertreten. 

Die Ostkreuz-Allianz versteht sich als bezirksübergreifender Zusammenschluss verschiedener politischer und zivilgesellschaftlicher Akteure rund um die Verkehrsproblematik am Ostkreuz. Offiziell eingeladen waren demokratische Parteien sowie Akteure aus dem Umfeld der Ostkreuz-Initiativen. Unser Verein war dabei ursprünglich nicht vorgesehen und hat sich bewusst selbst in den Prozess eingebracht. Gerade deshalb sehen wir unsere Aufgabe dort als kritisches, aber konstruktives Korrektiv. Wir wollen darauf achten, dass aus einem ursprünglich breit angelegten Dialogprozess keine einseitige oder ideologisch geprägte Verkehrspolitik entsteht. 

Janette Menzel, Schatzmeisterin des Vereins Verkehrsberuhigung mit Augenmaß, sagt dazu: „Unser Verein wird sich innerhalb der Allianz als unabhängige Stimme einbringen. Beim Thema Verkehrsberuhigung dürfen Anwohner, Gewerbetreibende, Pendler und Autofahrer nicht gegeneinander ausgespielt werden.“

Parallel dazu unterstützt „Verkehrsberuhigung mit Augenmaß“ auch die von Batuhan Temiz initiierte Allianz gegen Poller und Kiezblocks. In diesem Bündnis vernetzen sich erstmals berlinweit verschiedene Bürgerinitiativen, darunter Initiativen aus Lichtenberg, Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Reinickendorf und Pankow. Gemeinsam fordern die Beteiligten mehr Transparenz, echte Bürgerbeteiligung und eine Verkehrsberuhigung mit Augenmaß statt pauschaler Poller- und Sperrkonzepte.