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Kulturkampf um einen Poller. Wie konnte es so weit kommen?

„Janette Menzel: „Der Einwohnerantrag ist ein demokratisches Mittel, das stellen wir nicht infrage. Aber dieser fußt letztlich auf 1041 gültigen Lichtenberger Unterschriften, die für den gesamten Kiez sprechen. Die Stimmungslage ist aber wesentlich differenzierter. Viele Menschen im Kiez fühlen sich übergangen. Es gab keine Möglichkeit, sich dagegen auszusprechen. Das war auch ein Grund, warum die Stimmung so hochgekocht ist.““

„Das Beispiel aus dem Kaskelkiez zeigt leider, dass das nicht der Fall ist. Der Poller steht genau da, wo eine Firma für Motorgeräte ihre Einfahrt hat. Durch den Poller können dort die Lieferanten und Kunden mit Ihren LKW und Transportern nicht mehr wenden. Das Unternehmen kann seine eigene Einfahrt quasi nicht mehr nutzen. Das zeigt, dass die Konzepte teilweise nicht zu Ende gedacht sind.“

https://www.morgenpost.de/bezirke/lichtenberg/article408431740/berlin-lichtenberg-kulturkampf-um-einen-poller-wie-konnte-es-so-weit-kommen.html