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VERKEHRSBERUHIGUNG MIT AUGENMAẞ

Poller über Poller, Kiezblock dicht an Kiezblock, keine Parkplätze mehr. So sieht Berlin aus, wenn es nach den Ansichten von Verkehrswende-Aktivisten wie „Changing Cities e.V.“ geht. Inzwischen 72 „Kiezblocks“ (durch Poller abgesperrte Wohngebiete) sind berlinweit in Planung oder bereits umgesetzt. Für zum Teil mehrere Jahrzehnte hier ansässige Gewerbetreibende und auch für andere Menschen, die privat oder beruflich auf das Auto und das effektive Vorankommen angewiesen sind, bedeutet die Straßensperrung Wegnahme von Kunden, Erschwerung in der Ausübung des Berufs oder privater Verpflichtungen bis hin zur Existenzbedrohung oder Verdrängung aus dem Viertel.

Doch wir machen nicht mit. In Lichtenberg hat sich der erste Verein für eine maßvolle Verkehrsberuhigung ohne Kiezblocks gegründet.
Im Rahmen eines Bürgerbegehrens hat „Verkehrsberuhigung mit Augenmaß e.V.“ im Mai 2025 über 4.000 gesammelte Unterschriften beim zuständigen Bezirksamt Lichtenberg eingereicht.

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Wofür wir kämpfen

Was wir wollen

Zukünftig sollen zur Verkehrsberuhigung keine Poller, keine Teileinziehung bisheriger öffentlicher Straßen oder sonstige Maßnahmen, die den Zugang von Pkw zu den betroffenen Gebieten einschränken, eingesetzt werden.

Bestehende, den Zugang einschränkende Maßnahmen sollen rückgängig gemacht werden. Für jeden wegfallenden Parkplatz, der zuvor genutzt wurde, soll ein Ersatzparkplatz geschaffen werden. Es muss auch wieder über Parkhäuser nachgedacht werden auf oder in denen auch Platz für Sportanlagen ist. Verkehrsberuhigung, sofern notwendig, soll durch weniger aussperrende Maßnahmen wie Bodenschwellen, Tempomesser und Verkehrsschilder erreicht werden.

 

Rettungskräfte nicht behindern

Ein Argument für den Poller ist die Verkehrssicherheit. Es ist aber widersprüchlich, auf der einen Seite eine „Vision Zero“ für null Verkehrstote zu verfolgen und auf der anderen Seite eine Behinderung von Rettungskräften in Kauf zu nehmen.Janette Menzel, Schatzmeisterin des Vereins Verkehrsberuhigung mit Augenmaß, hat in der Neujahrsnacht am 1. Januar 2025 gegen 1:30 Uhr in der Victoriastadt beobachtet, dass ein Löschfahrzeug der Feuerwehr und drei Polizeibusse mit Blaulicht wegen dem Poller in der Stadthausstraße rückwärtsfahren mussten.

Warum der Kampf gegen „Changing Cities“ wichtig ist

Changing Cities betreibt Gentrifizierung und „Klassenkampf von oben herab“ Die bevorzugte Methode von „Changing Cities“ ist der Einwohnerantrag, für den gerade einmal 1.000 Unterschriften aus dem gesamten Bezirk notwendig sind. Gerne wird dann behauptet, dass „die Mehrheit der Zivilgesellschaft“ den Antrag unterstütze, während 1.000 Unterschriften nur 0,5 Prozent der z. B. knapp 200.000 Wahlberechtigten des Bezirks Lichtenberg abbilden.

 

Die Projekte von „Changing Cities“ kritisch betrachtet

„Changing Cities“ ist ein Verein, der die „Verkehrswende von unten“ propagiert. Mit schönen Worten wie „lebenswerte Stadt“, „Straße als verlängertes Wohnzimmer“ und „menschengerechte Umgestaltung von Städten“ wirbt der zu erheblichen Teilen durch ausländische Stiftungen (European Climate Foundation etc) finanzierte Verein für viele Projekte, von denen am Ende des Tages jedes nur ein einziges Ziel hat: Die Menschen dazu zu erziehen, nicht mehr Auto zu fahren.

Übergabe

Der Verein „Verkehrsberuhigung mit Augenmaß e.V.“ hat am 26. Mai im Rahmen eines Bürgerbegehrens für eine durchdachtere Verkehrspolitik die letzten von insgesamt 4.059 Unterschriften beim zuständigen Bezirksamt Lichtenberg eingereicht.

Die Freiheit des Einen endet dort, wo die Benachteiligung des Anderen beginnt!

E. W.

gehbehinderter Anwohner Victoriastadt

Der Poller ist unsozial. Er schließt aus, grenzt ab und trägt seinen Teil bei, zur Verdrängung der bisher im Kiez Lebenden.

Judith Kochendörfer

Vorsitzende Verkehrsberuhigung mit Augenmaß e.V.

Wer die Vision attraktiv findet, in einem Dorf zu leben, möge bitte in ein Dorf ziehen, aber nicht den Städten ihren urbanen Charakter, ihre Lebendigkeit und ihre Funktionalität nehmen.

Rico Apitz

Beisitzer Verkehrsberuhigung mit Augenmaß e.V.

Ich hoffe durch das Bürgerbegehren auf eine Rückkehr zum normalen Leben im Kiez. Eine demokratische Entscheidung soll Tricksereien ersetzen. Pragmatische Lösungen können ideologische Verbohrtheit verdrängen.

Janette Menzel

Stellv. Vorsitzende Verkehrsberuhigung mit Augenmaß e.V.

Der Poller steht für eine Abschottungspolitik zulasten der Nachbarschaft. Verkehrslärm wird auf umliegende Kieze verlagert, während in der Victoriastadt sogar Schallschutzwände den Lärm der Bahn fernhalten.

E. E.

junger Familienvater

Rettungskräfte nicht behindern

Ein Argument für den Poller ist die Verkehrssicherheit. Es ist aber widersprüchlich, auf der einen Seite eine „Vision Zero“ für null Verkehrstote zu verfolgen und auf der anderen Seite eine Behinderung von Rettungskräften in Kauf zu nehmen.

Janette Menzel, Schatzmeisterin des Vereins Verkehrsberuhigung mit Augenmaß, hat in der Neujahrsnacht am 1. Januar 2025 gegen 1:30 Uhr in der Victoriastadt beobachtet, dass ein Löschfahrzeug der Feuerwehr und drei Polizeibusse mit Blaulicht wegen dem Poller in der Stadthausstraße rückwärtsfahren mussten.

Dezember 2025, Berliner Kurier

"Berliner Supermarkt wehrt sich gegen Poller-Pläne.Neue Poller in der Revaler Straße sorgen für Ärger: Ein Händler fürchtet Umsatzeinbußen, Kunden müssen künftig Umwege fahren – wenn diese überhaupt noch kommen."Die Verpollerung in Friedrichshain schreitet voran....

Oktober 2025, Berliner Morgenpost

Streit um Poller: Droht nun auch Zoff im Weitlingkiez? "Lichtenberg will mehr Verkehrsberuhigung im Weitlingkiez – trotz Kiezblock-Stopp des Senats. Unter Anwohnern mehrt sich schon jetzt Unmut. In der Nachbarschaft machte sich unterdessen Unmut über die...

Oktober 2025, Berliner Kurier

"Am Wochenende war die Stimmung in der Victoriastadt in Berlin-Lichtenberg mal wieder alles andere als entspannt – und das ausgerechnet wegen der sogenannten Verkehrsberuhigung. Dort versammelten sich Anwohner, Unternehmer und Unterstützer der FDP Lichtenberg, um...

Mitglied werden

Ja, die Ziele des Vereins Verkehrsberuhigung mit Augenmaß e.V. überzeugen mich. Gern unterstütze ich die Arbeit des Vereins und werde Mitglied. Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt für natürliche Personen 30 Euro im Jahr und für juristische Personen 60 Euro im Jahr.

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